Simon Meile
vom TV Lütisburg sorgt sich wegen der steigenden Hallenpreise in Bütschwil.
Zum 25-Jahr-Jubiläum präsentiert die A-cappella-Gruppe A-Live ein Best-of Programm. Am 13. November tritt sie in der Eventkirche Dömli in Ebnat-Kappel auf – vielleicht zum letzten Mal.
Ebnat-Kappel 25 Jahre A-Live: ein Vierteljahrhundert voller Musik, ausgefeilter Arrangements und unterhaltsamer Bühnenshows. Begonnen hat alles mit privaten Auftritten im Raume Zürich. Nach acht CDs, unzähligen Touren mit das Zelt und anderen treten sie heute zum vielleicht letzten Mal öffentlich auf. «Wir stecken viel Herzblut in unsere Auftritte und haben unseren Ruf hart erwirtschaftet», sagt Stephan Schaberl, Bassänger bei A-Live: Sämtliche Arrangements schreiben die fünf Sänger selbst. Anspruchsvolle Harmonien gehören zu ihrem Repertoire und sie kommen beim Publikum an. Für das Jubiläum hat A-Live ein Best-of-Programm zusammengestellt, das neue Glanzpunkte setzt, aber auch Klassiker aufleben lässt: «Proud Mary» von Tina Turner wird mit Chiara Egger von einer echten Rockröhre interpretiert. Früher war das nicht möglich, da A-Live ausschliesslich aus Männern bestand. Auch das Publikum soll Teil der Show werden. Bei «W. Nuss vo Bümpliz» von Patent Ochsner dürfen die Zuschauerinnen und Zuschauer mitsingen. «Den Text kennen alle», sagt Schaberl. So wird aus einem bekannten Lied ein gemeinsames Erlebnis.
Eine besondere Atmosphäre
Am Freitag, 13. November, tritt A-Live in der Eventkirche Dömli in Ebnat-Kappel auf. Das Publikum darf sich auf eine mitreissende Show aus bekannten Liedern, musikalischen Leckerbissen und einer guten Portion Spektakel freuen. Auch der Beatboxer der Gruppe erhält Raum für seine Solo-Show. Die Auftritte im Dömli waren für die Gruppe immer etwas Besonderes. Die Mitglieder kommen aus verschiedenen Regionen der Schweiz: aus Bern, Schaffhausen, dem Züri-Oberland und Luzern. Die Anreise ins Toggenburg ist deshalb mit etwas Aufwand verbunden. Trotzdem freut sich die Gruppe jedes Mal auf den Auftritt. «Das Dömli ist so ein schöner Raum mit guter Akustik und einer ganz besonderen Stimmung», sagt Schaberl. Da die Konzerte jeweils vor der Adventszeit stattfinden, sei die Atmosphäre sehr feierlich. Zum festen Ritual gehört das gemeinsame Essen mit André Keller, dem Besitzer des Dömli. «Wir verstehen uns gut und haben sehr angenehme Gespräche», so Schaberl. Die gute Stimmung vor dem Auftritt wirke sich dann auch positiv auf die Show aus.
Ein letzter Auftritt – vorerst
Das Jubiläumsprogramm ist nur an vier Abenden zu sehen. Der Auftritt im Dömli ist als vorerst letztes Konzert von A-Live angekündigt. Danach will die Gruppe eine Pause einlegen. Wie lange diese dauern wird und in welcher Form es weitergeht, ist noch offen. «Wir wollen weitermachen, wissen aber noch nicht genau, wie», sagt Schaberl. Denkbar sei, sich künftig auf musikalische Schwerpunkte zu konzentrieren. Dass die Gruppe auch ausserhalb der Städte ihr Publikum erreichen kann, hat sie über die Jahre gelernt. Ein früher Auftritt in der Tonhalle St. Gallen ist Schaberl in Erinnerung geblieben, denn es kamen nur wenige Leute. Damals sprach die internationale Gruppe auf der Bühne zum Teil noch Englisch, was beim Ostschweizer Publikum offenbar nicht ankam. Daraus habe A-Live gelernt und die Leute fortan nur noch auf Mundart ganz direkt angesprochen. Für das Konzert im Dömli will A-Live nochmals alles geben. Als vorerst letzter Auftritt soll dieser Abend ein besonderer Glanzpunkt werden. «Wir werden nochmals Gas geben und mit ganz viel Liebe auf die Bühne kommen», sagt Schaberl. Er ist sicher, dass das Publikum diese Energie spürt und kräftig mitmacht.
Shannon Senn
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