Simon Meile
vom TV Lütisburg sorgt sich wegen der steigenden Hallenpreise in Bütschwil.
«Schön & gut» bringt Satire, Wortspiel, Gesang und Rollenwechsel auf die Bühne des Kulturtreffs Rotfarb. zVg
Der siebte Streich von «schön&gut» bietet erneut geistreiche Satire, grenzenlose Fantasie, Wortspiele, Gesang und zahlreiche Rollenwechsel. Und vielleicht sogar eine ganz neue Geschichte.
Uznach Nur alle 50 Jahre wird in Grosshöchstetten das Freilichtspiel «Die Blutbuche» aufgeführt – und das jeweils nur an einem einzigen Abend. Denn am Ende des Stücks wird der Baum gefällt. Nun ist es wieder so weit: Das Theaterfieber erfasst das ganze Dorf. Doch Regisseurin Frau Gut stösst bald an ihre Grenzen: Gemeindepräsident Kellenberger, der den Freiheitshelden Wüthrich spielt, lässt sich nichts sagen, die Statisten Hans und Heiri sagen viel, aber immer das Falsche und Herrn Schön, der den Vogt Hünigwald spielt, sind alte Traditionen ohnehin egal. Sprich: Alle reden aneinander vorbei. Als Schön im wüsten Streit um Deutungsmacht, Freiheit und Demokratie zu einem radikalen Mittel greift, steht plötzlich viel mehr als ein Theaterstück auf dem Spiel. Kann die Lettin Agneta die Aufführung retten? Rauft sich das Dorf zusammen? Und was sagt eigentlich der Baum zur ganzen Geschichte? Von Herrn und Frau Meise auf ihren Ästen ganz zu schweigen. «Schön & gut» sind Anna-Katharina Rickert und Ralf Schlatter. Seit 2003 stehen sie mit ihrem poetischen und politischen Kabarett auf den Kleinkunstbühnen der Deutschschweiz. Für ihr Schaffen erhielten sie 2004 den Salzburger Stier, 2014 den Schweizer Kabarettpreis Cornichon und 2017 den Schweizer Kleinkunstpreis. Am Samstag, 14. November, treten sie im Kulurtreff Rotfarb in
Uznach auf. Weitere Informationen unter www.rotfarb.ch.
pd
Lade Fotos..