Werner Rüegg
ist seit 1978 Mitglied des Schützenvereins Walde–St.Gallenkappel.
Martin Sailer (r.) wird auf Ende der Sommersession sein Engagement als Kantonsrat beenden. Für ihn wird Ruedi Bösch nachrücken.
SP Kantonsrat Martin Sailer aus Unterwasser hat in der Frühlingssession seinen Rücktritt mitgeteilt. Nachrücken für Sailer wird Ruedi Bösch aus Wattwil.
Toggenburg Martin Sailer wird auf Ende der Sommersession sein Engagement als Kantonsrat beenden. Als Gründe für seinen Rücktritt nennt Martin Sailer einerseits die fehlende Zeit mit seinem jungen Sohn: «Er ist jetzt in einem Alter, in dem er gerne viel Zeit mit seinem Vater verbringt und mich braucht. Das möchte ich nicht verpassen.» Zudem wird er mit dem Neubau des Zeltainers zukünftig ganzjährig als Kulturveranstalter tätig sein. Martin Sailer wurde 2016 als Parteiloser in den Kantonsrat gewählt und trat 2018 in die SP ein. Bis 2023 bildete er gemeinsam mit Christoph Thurnherr die sozialdemokratische Vertretung des Toggenburg. Nachdem die SP 2024 einen Sitz verloren hatte, war Sailer der einzige SP-Kantonsrat aus dem Tal. Während seiner Amtszeit arbeitete Sailer in fast 40 vorberatenden Kommissionen mit. Dabei setzte er sich auch für Toggenburger Projekte ein, etwa für den Neubau der Kantonsschule, für das Spital Wattwil oder den Steinbruch Starkenbach. Sein besonderes Engagement galt der Kultur. Mit dem Wattwiler Ruedi Bösch rückt eine neue Generation nach. Seit den Erneuerungswahlen 2024 ist er erster Ersatz und freut sich, politische Verantwortung zu übernehmen. 2021 wurde Bösch als Gemeinderat in Wattwil gewählt, legte das Amt aber aufgrund seines Umzugs nach Nesslau Ende 2022 nieder. Der Revierförster ist im Toggenburg aufgewachsen, im Tal stark verwurzelt und ist Vorstandsmitglied der SP Toggenburg. Themen wie Forst-, Holz-, und Landwirtschaft sind für ihn von grosser Bedeutung. Sein Wissen in Umwelt-, Wald- und Jagdpolitik möchte er einbringen.
⋌pd
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