Raimond Gatter
unterstützt bei Rokj weniger privilegierte Kinder aus den Regionen Linthgebiet, Obersee…
Die Rettung der Tiere eine Herzensangelegenheit für die freiwilligen Helfer.
Wenn der Frühling ruft, krempeln die Naturschützer von Ebnat-Kappel und Nesslau ihre Ärmel hoch und sichern an der Schwägalpstrasse den Fröschen den Weg mit einem Zaun.
Ebnat-KappelUnterstützt wird der Verein durch zwei Angestellte vom Werkhof Nesslau. Der noch vorhandene Schnee wird ebenfalls von der Gemeinde und vom Kanton beseitigt. Der Froschzaun leitet die Tiere an Stellen, wo sie die Schwägalpstrasse gefahrlos unterqueren können. Seit dem 10. März wurden schon 1150 Amphibien gezählt, die sicher zum Laichgewässer gekommen sind. Jeden Tag erfolgen zwei Kontrollgänge. Dabei wird der Zaun überprüft und die Frösche, die unterwegs sind, werden mit einem Eimer direkt zum Weiher gebracht. Leider zeigt die geführte Statistik, dass die Anzahl abnimmt. Waren es früher bis zu 3500 Frösche, sind es in den letzten Jahren nur noch circa 1600 gewesen. Immerhin werden auf der Strasse nur wenige Überfahrene gesichtet. Sobald die Laichwanderung vorbei ist, wird der Zaun abgebaut. Der Aufwand des Vereins beträgt ungefähr 90 Stunden. Ein Blick in die zwei Laichgewässer mit den vielen Laichballen entschädigt jedoch diese Fronarbeit. Obwohl die Froschgruppe gut unterwegs ist, sind weitere Mitglieder immer herzlich willkommen. Informationen finden Interessierte auf der Webseite: www.naturschutzvereineknk.ch.
⋌pd
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