Tessa Güssow
schliesst die Matura an der Kanti Wattwil als Jahrgangsbeste ab.
Andrea Abderhalden, Kantonsratsvizepräsidentin, Pirmin Fischbacher, Mitinhaber und Verwaltungsrat Necker Holz AG, Kilian Looser, Waldratspräsident und Gemeindepräsident Nesslau, Res Näf, Mitinhaber und Verwaltungsrat Necker Holz AG und Ruben Schuler, Kantonsrat FDP.
Die FDP Toggenburg besuchte anlässlich des Rückblickes auf die Herbstsession des Kantonsrates die Firma Necker Holz AG. Res Näf als Geschäftsleiter der Necker Holz AG wurde kürzlich als «St.Galler HolzChopf» ausgezeichnet.
Brunnadern Res Näf, Geschäftsleiter und Mitinhaber der Necker Holz AG, wurde Ende August von der IG Lignum Holzkette St.Gallen, der Dachorganisation der Wald- und Holzwirtschaft, als «St.Galler Holzchopf» ausgezeichnet. Dieser Preis wird alle drei Jahre verliehen, um Personen zu würdigen, welche sich in beispielhafter Weise für den Umgang mit Holz einsetzen. Dank seinem unermüdlichen Engagement für Schweizer Leimholzprodukte lebt Res Näf die Philosophie vom Bauen mit regionalem Holz und in regionalen Kreisläufen glaubwürdig. Es freut die FDP Toggenburg sehr, dass Parteimitglied Res Näf diese Auszeichnung als Anerkennung für sein grosses und langjähriges Engagement erhalten hat. Im Rahmen des traditionell nach der Session stattfindenden «Kantonsröt bi dä Lüt» stellte Räs sein Unternehmen und dessen interessante Geschichte vor und führte durch die Leimholzproduktion. Täglich wird im Zweischichtbetrieb das Volumen eines Einfamilienhauses aus 100 Prozent Schweizer Holz produziert. Danach stellte Kilian Looser, Waldratspräsident der Waldregion 5 und Gemeindepräsident von Nesslau, die Aufgaben und Organisation der Waldregion vor. Zudem würdigte er Näf für sein Engagement und gratulierte ihm auch im Namen der Waldregion zum Anerkennungspreis. Andrea Abderhalden und Ruben Schuler gingen anschliessend auf die wesentlichsten Geschäfte der vergangenen Kantonsratssession ein. Dabei ging es unter anderem um die geplante Einführung einer Bezahlkarte für Asylsuchende, aber auch um das Kinderbetreuungsgesetz, das der Vereinbarkeit von Familie und Beruf dient. Am meisten Medienpräsenz gab die Abschaffung des Frühfranzösisch auf Primarstufe, die die FDP auf das Tapet gebracht hatte. Nach einer engagiert geführten Debatte will nun auch der Kanton St.Gallen – nach Zürich und Appenzell Ausserhoden – das Frühfranzösisch abschaffen und in die Oberstufe verlegen. Das Abstimmungsergebnis war sehr klar. Es muss nun mit der Erziehungsdirektorenkonferenz eine Lösung gefunden werden, damit dieses Anliegen so ausgestaltet werden kann, dass es mit dem Harmos-Konkordat vereinbar ist. Infolge der hohen US-Zölle und den damit verbundenen Herausforderungen für die stark exportorientierte St.Galler Wirtschaft wurde von der FDP ein umfassendes Vorstosspaket eingereicht. Was Trump tut, kann man in der Schweiz nur bedingt beeinflussen, die Rahmenbedingungen für unsere Unternehmen verbessern kann man aber allemal – genau darauf zielt das Vorstosspaket ab. Nach diesen spannenden Einblicken genossen die Anwesenden einen Imbiss und diskutierten über die Themen des Abends. ⋌pd
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