Werner Rüegg
ist seit 1978 Mitglied des Schützenvereins Walde–St.Gallenkappel.
Als langjähriger Steuerzahler und Einwohner von Wattwil reicht es mir. Hier geht es nicht um Kleinigkeiten, sondern um 400’000 Franken Steuergeld pro Jahr für eine einzige Familie. Das ist selbst für eine mittelgrosse Gemeinde wie Wattwil eine massive Belastung. Die syrische Familie aus der Türkei hat nur eine vorläufige Aufnahme. Sie müsste also die Schweiz verlassen. Doch wie an der Vorgemeinde informiert, kämpft der Vater auch noch mit unserem Steuergeld vor Gericht gegen seinen abgelehnten Asyl-Antrag. Statt endlich ehrlich über Kosten zu diskutieren, werden diejenigen angegriffen, die diese Zahlen offenlegen. Das ist nichts anderes als ein Versuch, unbequeme Wahrheiten mundtot zu machen. Wir stehen jeden Morgen auf, gehen arbeiten, zahlen unsere Steuern und müssen selber schauen, wie wir über die Runden kommen. Die Reaktion der SP stört mich besonders. Statt die berechtigten Sorgen der Bevölkerung ernst zu nehmen, wird relativiert, beschönigt und moralisch belehrt. Solche Argumente wirken abgehoben und respektlos gegenüber all jenen, die mit ihren Steuern das marode Asyl-System überhaupt tragen. Auch beim Schutzstatus S ist der Missbrauch riesig. Mehrmals pro Jahr gibt es Berichte, wonach diese Personen mit Reisebussen und in Autokolonne über die Feiertage in ihre Heimat zurückreisen. Ferien und Feiern in den riesigen Weiten der Ukraine. Schutz, Krankenkasse, Wohnung und Sozialhilfe in der Schweiz. Für viele von uns ist das schlicht nicht mehr nachvollziehbar. Hilfe für Menschen in Not – ja. Aber mit Augenmass, klaren Regeln und vor allem Ehrlichkeit. Doch mit dem jetzigen Asylsystem werden wir Schweizer Steuerzahler nach Strich und Faden ausgetrickst und gemolken. Umso mehr bedanke ich an dieser Stelle auch bei der SVP. Danke, dass ihr den Mut habt, solche Themen anzusprechen und euch in den Parlamenten für die Interessen der eigenen Bevölkerung einsetzt. Für viele von uns ist klar: Wir stehen weiterhin hinter euch und werden euch auch in Zukunft unterstützen. Boris Altherr, Krinau
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