Roger Blatter
gestaltete mit Freunden die Fasnacht Ebnat-Kappel neu.
Das Schweizervolk steht vor einer lebensentscheidenden Abstimmung: die Bilateralen III – ja oder nein. Ein Monsterwerk, dieses 800-seitige Vertragsgebilde. Bei nicht Einhaltung dieser geschriebenen Gesetze sowie bei Unstimmigkeiten entscheidet der EU-Gerichtshof. Der freie Marktzutritt hat selbstverständlich seinen Preis. Ausgleichszahlungen sind im dubiosen Meer der Vorschriften gefordert. Als Krönung, dass wir bei dieser Marktöffnung dabei sein dürfen, ist die Preisgabe unserer ureigenen Selbstbestimmung – genannt Freiheit und Unabhängigkeit. Diese Preisgabe greift tief in unsere Volkswirtschaft hinein. Sie bedroht vor allem die Familie, also den Kern unseres Seins. Und im wahrsten Sinne trifft es die Glaubens- und Gewissensfreiheit. Wir verkaufen unsere Kinder, ohne es zu merken. Die Zange ist geöffnet, schliessen tut sie die Brüsseler Diktatur. Die Not ist gross. Wo sind die Grenzen? Niemand bemerkt die aufziehenden Gewitterwolken. Statt unser eigenes Heu rechtzeitig einzubringen, flanieren wir lieber in den EU-Gefilden. Ich sage es meinen Kindern und rufe es gleichzeitig in unser Land hinaus: Wir wollen frei sein, wie die Väter waren. Und schliesse ab, wie es im Bundesbrief im Jahr 1291 geschrienen steht: im Namen des Herrn Amen.
Jakob Lieberherr (geboren 1939), Weesen
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